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Doppelter Einsatz für die Kappelner Feuerwehren

 |   Erstellt von Pressewart  |    Berichte

Die Kappelner Feuerwehren mussten an zwei größeren Einsatzstellen gleichzeitig Brände löschen.

Am Vormittag des 4. März wurde zunächst gegen 8:40 Uhr die Feuerwehr Kappeln-Kopperby zu einem brennenden Schuppen in einer Wohnhaussiedlung alarmiert. Mit darauf folgender Stichworterhöhung wurden direkt weitere Einsatzkräfte aus Olpenitz, Mehlby, Kappeln-Innenstadt und Ellenberg zur Einsatzstelle gerufen, darunter auch die Drehleiter und der Einsatzleitwagen (ELW). Bei Eintreffen stand der Geräteschuppen bereits in Vollbrand. Durch die direkte Lage am dazugehörigen Einfamilienhaus griffen die Flammen zunächst auf den Dachüberstand und anschließend auf den Dachstuhl über. Die Anwohner konnten sich rechtzeitig selbstständig in Sicherheit bringen. Zu diesem Zeitpunkt waren fünf der sechs Kappelner Ortsfeuerwehren mit insgesamt etwa 60 Einsatzkräften, darunter mehrere Trupps unter Atemschutz, vor Ort im Einsatz. Im weiteren Verlauf wurden zudem weitere Atemschutz-Trupps von den umliegenden Feuerwehren Damp-Dorotheenthal, Karby-Dörphof, Winnemark, Schönhagen-Höxmark und Brodersby zur Einsatzstelle gerufen.

Noch während der Löscharbeiten übermittelte die Leitstelle Nord der Einsatzleitung einen zweiten Brandeinsatz. Gemeldet wurde ein Feuer auf dem Dach eines großen milchverarbeitenden Betriebs am Kappelner Südhafen. Da durch den Einsatz in Kopperby bereits mehrere Einheiten eingebunden waren, wurden zur Unterstützung die Feuerwehren aus Süderbrarup und Eckernförde mit einer weiteren Drehleiter alarmiert. Zusammen mit von der ersten Einsatzstelle entbehrten Kappelner Einsatzkräften, der hinzu alarmierten Feuerwehr Kappeln-Stutebüll und der zum Betrieb gehörenden Werksfeuerwehr wurde zunächst die Lage sondiert und ein bei Bauarbeiten in Brand geratenes Flachdach vorgefunden. Zudem wurden drei Personen des Betriebs als vermisst gemeldet, die bei der Erkundung der Einsatzstelle jedoch schnell aufgefunden werden konnten. Eine der Personen musste anschließend mit leichten Verletzungen in einer Klinik behandelt werden. Das Feuer auf dem Flachdach konnte zunächst mithilfe von Feuerlöschern bekämpft werden, bevor ein Trupp unter Atemschutz einen Innenangriff im darunter liegenden Geschoss vornahm. Gemeinsam mit der Drehleiterbesatzung konnte das Feuer somit schnell gelöscht und weiterer Schaden verhindert werden. Die Kappelner Einsatzkräfte konnten im Anschluss wieder nach Kopperby zurückkehren.

Zwischenzeitig waren bei beiden Brandereignissen insgesamt fünfzehn Feuerwehren mit ca. 170 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren der Kreisbrandmeister des Kreises Schleswig-Flensburg, Polizei, Rettungsdienst und die DRK-Bereitschaft Kappeln zur Versorgung der Einsatzkräfte. Bei den Löscharbeiten in Kopperby wurde eine Feuerwehrkameradin leicht verletzt, musste jedoch nicht zur Behandlung in eine Klinik verbracht werden. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten konnten beide Einsätze um 16:00 Uhr beendet werden.

Ein Atemschutztrupp bei der Brandbekämpfung aus dem Drehleiterkorb
Nachlöscharbeiten auf dem Flachdach

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